Lokführer

Lokführer Anforderungen:

Lokführer – ein Traum von vielen. Doch was braucht es überhaupt für Anforderungen und wie läuft das ganze Auswahlprozedere ab?

Zuerst müssen die Voraussetzungen auf dem „Merkblatt zur Bewerbung Lokführer in Ausbildung“ erfüllt sein. Einige dieser Punkte werden während dem Bewerbungsprozess noch genauer untersucht.

Nach einer erfolgreichen Erstbewerbung wird man zu einer ersten Tauglichkeitsuntersuchung (PTU1) inkl. Bewerbungsgespräch eingeladen.

Zuerst wird bei der ersten Tauglichkeitsuntersuchung primär die Denk- und Merkfähigkeit mit diversen Aufgaben bestehend aus Sprachen, Mathematik und logischem Denken getestet. Dieser Test dauert ca. 2 Stunden, je nach Schnelligkeit des Bewerbenden.

Danach folgt das Bewerbungsgespräch, bei dem auch die Testergebnisse direkt besprochen werden. Sollte es hier bereits nicht zum geforderten Resultat reichen, kann man sich nach frühestens einem Jahr, aber maximal drei Mal nochmals zu einem späteren Zeitpunkt oder bei einer anderen Eisenbahnverkehrsunternehmung (EVU) bewerben.

Bei positiven Testresultaten und einem erfolgreich verlaufenen Bewerbungsgespräch folgt der nächste Schritt: die zweite Tauglichkeitsuntersuchung (PTU2).

Für die zweite Tauglichkeitsuntersuchung bekommt man eine Einladung von der Zürcher Hochschule für angewandte Psychologie in Zürich-Stadelhofen. Dieser Test ist um einiges intensiver als der erste Untersuch und besteht aus einem persönlichen Gespräch mit einem Psychologen, diversen Aufgaben in denen die Reaktion und Konzentrationsfähigkeit sowie nochmals die Sprachen und Mathematik intensiv geprüft werden. Auch hier folgt am Ende ein Auswertungsgespräch, bei dem die einzelnen Resultate besprochen werden.

Auch bei diesem Test gilt wieder: sollte man diesen Test nicht bestehen, kann man sich nach frühestens einem Jahr, max. drei Mal daran versuchen.

Bei einem positiven Entscheid folgt zum Abschluss noch ein medizinischer Check. Dort wird die allgemeine Gesundheit überprüft (Blutdruck, Zuckergehalt im Urin, Herz- und Lungenfunktion, Body-Mass-Index und Beweglichkeit).

Sollte auch hier alles im grünen Bereich sein, ist man von allen Anforderungen her zur Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (der geforderten Kategorie) offiziell zugelassen und die erlebnisreiche und spannende Ausbildung kann beginnen.

Weitere Informationen und eine detaillierte Beschreibung der Anforderungen findet sich unter:

http://www.bav.admin.ch/grundlagen/03514/03521/03522/index.html?lang=de

Ausrüstung eines Lokführers:

Was muss eigentlich ein Lokführer im Dienst alles auf sich tragen? Diese Frage hat sich sicher schon mancher gestellt.

Nun, was zwingend mitgeführt werden muss, ist einerseits in den Fahrdienstvorschriften (FDV) und andererseits RhB-intern genau geregelt.

Folgende Sachen sind im Dienst zwingend mitzuführen:

  
Landquart:120 Lokführer
Chur:35 Lokführer
Davos:15 Lokführer
Samedan:38 Lokführer
Scuol:12 Lokführer
Pontresina:7 Lokführer
Poschiavo:15 Lokführer